Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen
Inhaltsverzeichnis
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend “AGB”) von Der Buchkompilator LLC, 1209 Mountain Road Pl NE #6474, Albuquerque, NM 87110, USA (nachfolgend “Anbieter”), gelten für alle Verträge zur Erbringung von Dienstleistungen, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde”) mit dem Anbieter hinsichtlich der vom Anbieter auf seiner Website dargestellten Leistungen abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
1.2. Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
2.1. Der Anbieter erbringt für den Kunden verschiedene Buchtext- und Buch-Publishing-Dienstleistungen. Ein Anspruch auf Erreichen eines konkreten Erfolgs besteht demnach grundsätzlich nicht.
2.2. Verträge werden schriftlich oder fernmündlich (z.B. Videochat, Telefon, E-Mail etc.) geschlossen. Ein Vertrag kommt dann zustande, wenn der Kunde ein Vertragsangebot unterschreibt oder in sonstiger Weise akzeptiert bzw. bestätigt. Eine Bestätigung kann auch in Textform erfolgen.
2.3. Der Anbieter wird die vereinbarten Dienstleistungen gemäß dem Angebot oder der Rechnung mit der erforderlichen Sorgfalt durchführen. Der Anbieter ist gleichfalls dazu berechtigt zur Vertragsdurchführung sich der Hilfe Dritter oder von KI zu bedienen.
Der Anbieter ist berechtigt, vor oder nach Vertragsabschluss den Kunden auf einen Zahlungsanbieter zu verweisen. Es gelten dann die Richtlinien des Zahlungsanbieters.
4.1. Dem Kunden steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.
4.2. Die Widerrufsfrist beginnt mit Vertragsabschluss der Dienstleistung.
4.3. Die Widerrufsfrist endet spätestens 14 Tage nach Vertragsabschluss.
4.4. Das Widerrufsrecht erlischt nach § 356 Abs. 5 Nr. 2 BGB unter folgenden Voraussetzungen, wenn
a. der Anbieter mit Ausführung der Dienstleistung begonnen hat,
b. der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt,
c. der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass durch seine Zustimmung nach Buchstabe b mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht erlischt, und
d. der Anbieter dem Kunden eine Bestätigung gemäß § 312f BGB zur Verfügung gestellt hat.
4.5. Widerruft der Kunde innerhalb der Widerrufsfrist einen Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, so schuldet der Kunde dem Anbieter Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung, wenn der Kunde von dem Anbieter ausdrücklich verlangt hat, dass dieser mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.
Bei der Berechnung des Wertersatzes ist der vereinbarte Gesamtpreis zu Grunde zu legen. Ist der vereinbarte Gesamtpreis unverhältnismäßig hoch, ist der Wertersatz auf der Grundlage des Marktwerts der erbrachten Leistung zu berechnen.
5.1. Der Anbieter ist berechtigt, seine Forderungen an einen Factoring-Dienstleister zu verkaufen bzw. abzutreten.
5.2. Wird die Forderung abgetreten, so wird das gesondert auf der Rechnung vermerkt.
6.1. Nimmt der Kunde das Angebot – wie unter Punkt 2.2 Vertragsabschluss – an, wird ihm, falls nicht anders vereinbart, nach Leistungserstellung eine Rechnung zugesendet,
a) die ohne Factoring 14 (vierzehn) Tage nach Rechnungserstellung fällig wird. Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden bleiben davon unberührt.
b) die mit Factoring 14 Tage nach Rechnungserstellung fällig wird. Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden bleiben davon unberührt.
6.2. Sofern sich aus der Leistungsbeschreibung des Anbieters nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Netto-Preise, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Zahlungen haben in Euro (€) zu erfolgen.
6.3. Der Rechnungsbetrag wird für Kunden in der EU ohne Umsatzsteuer ausgewiesen, da die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers greift (Reverse-Charge-Verfahren). Die Umsatzsteuer ist dann vom Leistungsempfänger anzumelden und abzuführen.
6.4. Alle gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten im Zusammenhang mit der Eintreibung von Forderungen, die dem Anbieter aufgrund der nicht fristgerechten Zahlung des Kunden entstehen, einschließlich der Gebühren der vom Anbieter für die Eintreibung der Forderung eingeschalteten Dritten, gehen zu Lasten des Kunden.
7.1. Der Kunde hat die ihm obliegenden Mitwirkungshandlungen vollständig und fristgemäß zu erbringen. Unterlässt der Kunde eine Mitwirkungshandlung und verhindert damit die Leistungserbringung oder den Erfolgseintritt, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters und der zeitlich vereinbarte Termin seiner Begleichung unberührt. Gleiches gilt, sofern der Anbieter aufgrund fehlender Mitwirkungshandlungen des Kunden oder sonstigen Hinderungsgründen, welche aus der Sphäre des Kunden stammen, daran gehindert wird, die vereinbarten Dienstleistungen zu erbringen.
7.2. Im Falle fehlender Mitwirkung des Kunden erlischt der Anspruch auf Leistungserbringung 30 Tage nach Rechnungsstellung.
7.3. Sofern der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug ist, behält sich der Anbieter vor, seine Leistungen bis zum Ausgleich des offenen Betrages nicht auszuführen.
8.1. Werden die Buchtexte dem Kunden übergeben und erhält der Anbieter innerhalb von 7 (sieben) Tagen keine Rückmeldung vom Kunden, so gelten die Buchtexte als angenommen.
8.2. Nach Übergabe der Buchtexte stehen dem Kunden 2 (zwei) Korrekturschleifen kostenfrei zur Verfügung, wenn der Kunde innerhalb von 7 (sieben) Tagen dem Anbieter eine Rückmeldung zu den Buchtexten in Textform gibt, entweder per E-Mail oder per Kommentar/Vorschlag im Cloud-Dokument.
8.3. Weitere Korrekturschleifen sind kostenpflichtig. Die Höhe des Honorars legt der Anbieter individuell fest.
8.4. Eigenständige Veränderungen der Buchtexte in jeglicher Form seitens des Kunden ohne Absprache mit dem Anbieter führt zum Verlust sämtlicher Leistungs- und Haftungsansprüche.
9.1. Das Urheberrecht an den im Rahmen des Vertrags erstellten Buchtexten und sonstigen Werkergebnissen sowie die Nutzungsrechte daran verbleiben beim Kunden als Auftraggeber. Der Kunde ist in der Verwertung und Veröffentlichung dieser Werkergebnisse frei.
9.2. Der Kunde räumt dem Anbieter als Auftragnehmer ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den erstellten Werkergebnissen, an Auszügen daraus sowie an Titel, Cover und begleitendem Material für eigene Marketing- und Recherchemaßnahmen ein.
9.3. Das Nutzungsrecht nach Punkt 9.2 umfasst insbesondere die Darstellung als Referenz auf der Website des Anbieters, in Präsentationen, Angeboten, sozialen Netzwerken und sonstigen Werbemitteln sowie die Auswertung zu internen Recherche-, Analyse- und Qualitätszwecken. Es besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
9.4. Vertrauliche Inhalte des Kunden, die dieser dem Anbieter in Textform als vertraulich gekennzeichnet hat, sind von dem Nutzungsrecht nach Punkt 9.2 ausgenommen.
10.1. Die Gewährleistung bestimmt sich vorbehaltlich folgender Regelungen nach den gesetzlichen Vorschriften.
10.2. Eine Garantie besteht nur, wenn diese ausdrücklich abgegeben wurde. Der Kunde ist verpflichtet, seinen vertraglichen Mitwirkungspflichten nachzukommen. Verhindert der Kunde die Leistungserbringung oder den Erfolgseintritt im Sinne von Punkt 7.1 dieser Vereinbarung, so ist dieser nicht berechtigt, sich auf die Garantie zu berufen.
11.1. Der Anbieter haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:
a. bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
b. bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
c. aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist,
d. aufgrund zwingender Haftung wie etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.
11.2. Verletzt der Anbieter fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Anbieter nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
11.3. Eine über die Punkte 11.1. und 11.2. hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen.
11.4. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung der Erfüllungsgehilfen des Anbieters und gesetzlichen Vertreter.
12.1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Kunden gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
12.2. Ferner gilt diese Rechtswahl im Hinblick auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht bei Kunden, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz und Lieferadresse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegen.
12.3. Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen als unwirksam oder undurchführbar erweisen, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Unwirksame Bestimmungen werden durch Regelungen ersetzt, deren wirtschaftlicher Erfolg dem mit der unwirksamen Klausel Beabsichtigten so weit wie möglich entspricht.
Stand: 13. September 2026